„Es bedrückt mich sehr zu sehen, zu was Menschen fähig sein können. Es erschüttert mich sehr.“
So fasste einer unserer Klassenkameraden den 4. Februar 2025 zusammen, als unsere Schule den Klassen 10a und 10d ermöglichte, die KZ-Gedenkstätte „Struthof“ in Frankreich zu besuchen. Dabei begleiteten uns und zwei Elternteile, Frau Liu und Herr Schmidberger. Während unserer Busfahrt ins Elsass war die Stimmung noch gut. Doch das hielt nicht lange vor: Denn als wir an der KZ-Gedenkstätte ankamen und wir die erste Station unseres Aufenthalts, die Gaskammer, sahen und wir die ersten Infos über die schlimmen Ereignisse, die dort geschehen sind, hörten, kippte die Stimmung schnell.
Auf dem Gelände waren wir in vier verschiedenen Gruppen unterwegs, haben uns die verschiedenen Stationen angeschaut und darüber gesprochen, was an diesen Stellen passiert ist. Was wir erfahren haben, war schockierend und traurig. Auch wenn wir im Unterricht schon darüber gesprochen hatten, war es noch viel erschütternder, diesen Ort in der Realität zu sehen. Nachdem wir alles besichtigt hatten, brachen wir nach unserem etwa zweistündigen Aufenthalt wieder nach Hause auf; bis dahin blieb die Stimmung spürbar gedrückt und angespannt.
Dennoch oder gerade deswegen würden wir die Exkursion als lehrreich und wichtig bezeichnen: Sie hat uns geholfen, die Vergangenheit zu verstehen, und wir sind dankbar, dass wir die Möglichkeit hatten, diese Exkursion zu machen.
Lucy Bernhard und Joshua Arth (10a), 04. Februar 2025
Auch die Klassen 10b und 10c besuchten die Gedenkstätte.
Mehr Informationen über die über das ehemalige deutsche Konzentrationslager gibt es auf der Homepage der Gedenkstätte.