Wie funktioniert Politik eigentlich direkt vor unserer Haustür? Nachdem wir uns im Unterricht intensiv mit der Politik in der Schule auseinandergesetzt hatten – von den Aufgaben der SMV über die Arbeit im Schülerrat bis hin zur Wahl der Schülersprecherin –, stand heute die Frage im Mittelpunkt, wie Jugendliche auch das Leben in der gesamten Stadt aktiv mitgestalten können. Um das herauszufinden, bekamen die Klassen 9b und 9d sowie der Gemeinschaftskundekurs (GK) besonderen Besuch: Mit Leon Meyer und Cihad Elmas gaben der Vorsitzende und sein Stellvertreter des Jugendgemeinderats Pforzheim spannende Einblicke in die kommunale Praxis.
In einem packenden Vortrag stellten die beiden Jugendräte die vielfältigen Aufgaben des Gremiums vor und zeigten, dass jugendliches Engagement in Pforzheim echte Spuren hinterlässt. Als greifbares Beispiel für einen gemeinsamen Erfolg nannten sie die neue Sport- und Freizeitanlage im Enzauenpark inklusive des neuen Skateparks – ein Projekt, das maßgeblich durch den Jugendgemeinderat vorangetrieben wurde und von vielen Schülerinnen und Schülern unserer Klassen bereits begeistert genutzt wird.
Anschließend fragten die beiden Vertreter gezielt nach den Interessen der Schülerinnen und Schüler, um wichtige Impulse für ihre weitere politische Arbeit mitzunehmen. Dabei entwickelte sich schnell eine intensive Diskussion über die zukünftige Nutzung des ehemaligen Kaufhaus-Gebäudes in der Pforzheimer Innenstadt – ein Thema, das der Jugend sichtlich auf den Nägeln brennt.
Zum Abschluss gaben Leon Meyer und Cihad Elmas den Klassen noch einen wichtigen Aufruf mit auf den Weg: Vom 23. November bis zum 6. Dezember 2026 finden die nächsten Jugendgemeinderatswahlen in Pforzheim statt. Wer selbst etwas verändern und die Interessen der Jugendlichen vertreten möchte, sollte die Chance nutzen: Bewerbungen für einen der 20 Plätze im Gremium sind noch bis zum 25. Oktober 2026 möglich.
Hanna Gutstein, 14. Oktober 2026

