HomeWir über unsPositionen des THGEin klares Bildungsangebot – keine „Qual der Wahl“

Ein klares Bildungsangebot – keine „Qual der Wahl“

S- und N-Profil bieten alle Gymnasien

Die früher übliche Einteilung in „sprachliche“ und „mathematisch-naturwissenschaftliche“ Gymnasien gibt es seit 1994 nicht mehr. Heute haben alle Gymnasien sowohl ein „sprachliches“ als auch ein „naturwissenschaftliches“ Profil, das im achtjährigen Gymnasium in Klasse 8 beginnt.

Einziger Unterschied: im S-Profil lernen die Schüler eine dritte Fremdsprache, während im N-Profil stattdessen das naturwissenschaftliche Querschnittsfach „NwT“ auf dem Stundenplan steht.

 

Keinen Unterschied gibt es in der Wochenstundenzahl, und auch in Mathematik haben alle Schüler denselben Unterricht. Tatsächlich ist aber das Erlernen einer dritten Fremdsprache für die Schüler eine höhere Belastung als die Vertiefung naturwissenschaftlicher Inhalte.

Die Unterschiede liegen in der Sprachenfolge und Zusatzangeboten

Im ihrem Bildungsangebot unterscheiden sich die Gymnasien vor allem

  • in der dritten Fremdsprache
  • in der Sprachenfolge, die im S-Profil gewählt werden kann,
  • in zusätzlichen Wahlangeboten (z.B. Bilingualzug) oder Sonderprofilen (Musik- bzw. Kunstprofil) und
  • in der Verwendung der zusätzlichen Poolstunden

Das bietet das THG

Als erstes Pforzheimer Gymnasium hat das THG 1998 „Spanisch“ als dritte Fremdsprache eingeführt. Seit 2001 sind wir die bislang einzige Partnerschule für Europa mit einer deutsch-englischen Abteilung in Pforzheim (seit dem Schuljahr 2006/07 bietet auch das Reuchlin-Gymnasium den Bilingualzug an).

Am THG haben Schüler die Möglichkeiten,

  • im S-Profil mit drei modernen Fremdsprachen (Englisch, Französisch*, Spanisch) oder
  • im N-Profil mit Englisch und Französisch* Abitur zu machen. *
    Französisch kann jeweils durch Latein ersetzt werden

Für besonders begabte und motivierte Schüler bietet der Bilingualzug die Chance, Englisch als wichtigste Welt- und Wissenschaftssprache auf einem sehr hohen Niveau zu erlernen – unabhängig von der Profilwahl! Gerade auch für N-Profil-Schüler, die mit nur zwei Fremdsprachen das Abitur machen, ist der Bilingualzug sehr interessant, weil die Weltsprache Englisch, also diejenige Fremdsprache, die für die Studienfach- und Berufswahl am Wichtigsten ist, auf einem sehr hohen Niveau (Kommunikationsfähigkeit, Wortschatz) erlernt wird.

Die Entscheidungen reifen während der Gymnasialzeit Ihres Kindes

Die Wahl einer weiterführenden Schule ist schwierig genug! Deshalb mutet Ihnen unser Bildungskonzept nicht noch gleichzeitig weitere Entscheidungen zu. Viele Auswahlmöglichkeiten führen schnell zur Qual der Wahl, denn für jeden Schüler bleibt am Ende tatsächlich nur ein Angebot.

Weichenstellungen sollen so lange wie möglich offen bleiben, bis Elternhaus und Schule zu einer Prognose über den schulischen Werdegang in der Lage sind:

  • Ende Klasse 5 wählen Sie Französisch oder Latein als zweite Fremdsprache
  • Zwar bitten wir Sie bereits bei der Anmeldung Ihres Kindes um die Entscheidung „Bilingualzug oder nicht“. Aber eine Korrektur dieser Entscheidung ist bis zum Ende der 6. Klasse und unabhängig von der zweiten Fremdsprache möglich.
  • Am Ende der 7. Klasse haben alle die freie Wahl für oder gegen die dritte Fremdsprache - unabhängig von den vorangegangenen Entscheidungen!