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FAQ

Fragen zum THG

Was sind kurz zusammengefasst die besonderen Merkmale des THG?

Dass wir eine der (nur) 44 „G9-Modellschulen" im Land sind, hat sich zwischenzeitlich herumgesprochen. Die Zertifikate „Partnerschule für Europa“ und „MINT-freundliche Schule“ verleihen uns den besonderen Auftrag, die sprachliche und naturwissenschaftliche Ausbildung enger als bisher zusammenzuführen. Mit dem bilingualen Angebot und „Spanisch“ haben wir ein sehr modernes Angebot auf hohem (sprachlichem) Niveau. Am THG kann man insbesondere mit drei modernen Fremdsprachen das Abitur erlangen. „Bildungspartnerschaften“ mit verschiedenen Unternehmen und Trägern und viele – insbesondere auch bilinguale – Projekte betonen unsere moderne Ausrichtung. Ein Ganztagesangebot haben wir nicht, wir verstehen uns vielmehr als „Halbtagesschule mit Nachmittagsunterricht“. Vor allem für Schüler aus dem Umland ist das sehr attraktiv. Zusammen mit unserer guten Erreichbarkeit in zentraler Lage beschert uns das einen hohen Auswärtigenanteil von fast der Hälfte aller Schüler.

Was heißt „Partnerschule für Europa“?

Schon seit 2001, als erste in Pforzheim und als eine der ersten Schulen im Land, sind wir „Bilingualschule“. Damit wurde uns von der damaligen Kultusministerin Schaven das Zertifikat „Partnerschule für Europa“ verliehen.

Als Schule mit zweisprachigem Angebot (Sachfächer Ek, G, Bio nacheinander überwiegend in englischer Sprache) sehen wir dieses Zertifikat als Auftrag: wir bieten das bei Personalchefs geschätzte „Internationale Abitur Baden-Württemberg“ (Kernfach Biologie in der Kursstufe und zugehörige Abiturprüfung auf Englisch), bieten immer wieder zweisprachige Projekte, deren Ergebnisse wir auch in Großbritannien zeigen und wollen die sprachliche und naturwissenschaftliche Ausbildung enger verzahnen. Dazu führen wir z.B. jährlich in der letzten (halben) Schul- und ersten (halben) Ferienwoche eine „Summer School“ in Birmingham und in Kooperation mit der dortigen Universität durch. Als zertifiziete Bilingualschule haben wir Im Gegensatz zu Schulen, die gelegentlich „bilinguale Einheiten“ in Abhängigkeit ihrer personellen Konstellation anbieten, einen festen, vorgeschrieben, stabilen Fächerkanon in Englisch zu unterrichten. Dabei wird der bilinguale Sachfachunterricht in Erkunde, Geschichte und Biologie vollständig von einer Lehrkraft unterrichtet, die auch über die Lehrbefähigung in „Englisch“ verfügt. Ansprechpartner für Fragen zum bilingualen Angebot, zum Internationalen Abitur Baden-Württemberg oder zu bilingualen (Sprach)Zertifikaten ist Herr StR Jürgen Kost.

Wofür steht „MINT“?

Diese Abkürzung steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Ansprechpartner für „MINT“ sind unser Abteilungsleiter, Herr StD Harald Philipps, sowie der Fachbetreuer, Herr StR Jean Vollet. Im Jahre 2014 erhielt das THG zum zweiten Mal in Stuttgart die Auszeichnung „MINTfreundliche Schule“. Daran sind bestimmte Kriterien geknüpft, u.a. Berufsinformationen speziell für MINT-Berufe. Dazu gehört auch die Mitarbeit an SIA (Schüler-Ingenieur-Akademie), Projekte wie die Kooperation im Fach NWT mit der Goldschmiedeinnung oder unsere „Summer School“.

 


Fragen zu G9

Was sind die Motivationen und die wichtigsten Merkmale zu G9?

Wir wollen ein alters- und entwicklungsgerechtes Bildungsangebot, das Freiräume für privates inner- oder außerschulisches Engagement (z.B. in Vereinen) nicht zuletzt aus der Überzeugung heraus, dass bei allem gesellschaftlichen Wandel der Nachmittagsbereich als „privat“ gilt und sich gerade in den westdeutschen Bundesländern eine vielfältige Vereinskultur entwickelt hat, die wir vor Nachwuchsmangel bewahren wollen. Ein Kind, das eine Sportart nicht ausübt, stünde auch nicht längerfristig als Übungsleiter zur Verfügung!

Daneben sehen wir die Altersentwicklung mit Sorge: die Verkürzung der Gymnasialzeit in Verbindung und der weggefallenen Wehrpflicht bringt gerade „Bachelor-Absolventen“ in jungen Jahren in die Betriebe. Persönlichkeitsentwicklung und Bildung erfordern „Reife“, wofür wir gerne ein zusätzliches Schuljahr anbieten.

Gerade die Entwicklung von 18 nach 19 bringt Viele um „mehr als nur ein Jahr“ weiter. Die Jugendlichen sehen wir in dieser Phase, begleitet von der Schule und behütet in der Familie, bei uns gut aufgehoben!

In G9, das nach dem gleichen gymnasialen Bildungsplan wie in G8 unterrichtet wird, bieten wir neben einer allgemeinen „Entschleunigung“ (Dehnung des Stoffes von Kl. 5-10 auf Klasse 5-11) zusätzliche Stunden in wichtigen Fächern: Drei mehr in Deutsch und Mathematik, zwei mehr in Englisch und der Spanisch, jeweils eine mehr in der 2. Fremdsprache und einer Naturwissenschaft.

Nachmittagsunterricht ist in den Klassenstufen 5-8 nicht vorgesehen und beginnt erst in Klasse 9.

 

 

Ist G9 leichter als G8?

Nein, wir haben denselben Bildungsplan und sehen in G9 sogar eine Stärkung des gymnasialen Angebotes. Wir bieten nur einen „sanfteren“ Einstieg ins Gymnasium und können uns mehr Zeit lassen. Wir haben insgesamt zwölf Wochenstunden mehr im Angebot als G8-Schulen, nutzen diese für mehr Übung, Förderung aber auch zu mehr Vertiefung, d.h. am Ende muss dem einen Jahr länger ein (Bildung-) Mehrwert entsprechen.

Wir sind ein Gymnasium, keine „Realschule Deluxe“ oder ein „Gymnasium light“ – auch wenn dies gern suggeriert oder so – falsch – beraten wird: G8 zu schwer, G9 probieren… Wir bieten einen neunjährigen Weg zum Abitur an einem Gymnasium von Klasse 5 – Klasse 13. Andere neunjährige Modelle (z.B. 6 Jahre Realschule + 3 Jahre Berufliches Gymnasium) bedingen einen Schulwechsel und den Besuch zweier Schulen.

Wer intellektuell G8 nicht schafft, bekommt auch in G9 Probleme. Wer „nur“ mehr Zeit will oder braucht, ist gut aufgehoben. Bei Zweifeln an der gymnasialen Eignung eines Kindes ist eine Realschule (mit anschließendem Beruflichem Gymnasium) der bessere Weg!

 

Einmal G9 – immer G9 / Schulwechsel

Die Entscheidung für G9 ist eine grundsätzliche Entscheidung, die sich nur bis Ende Klasse 5 (künftig bis Ende der Klasse 6) widerrufen lässt. Da wichtige Fächer später als in G8 beginnen und der Stoff zeitlich gedehnt ist, sind Konsequenzen bei einem Schulwechsel unausweichlich. Ein THG-Schüler in G9 muss diejenige Klassenstufe, aus oder nach der er auf G8 wechselt, nochmals machen. Dies ist jedoch keine „Wiederholung“, sondern würde unterschiedliche Inhalte betreffen, d.h. einmal G9 heißt für den einzelnen Schüler „immer G9“, egal ob er bis zum Abi bei uns bleibt oder auf ein G8-Gymnasium wechselt.

An Realschulen und beruflichen Gymnasien wird problemlos der Anschluss gefunden. Dies ist immer ein neunjähriger Weg! Mit dem sechsjährigen Wirtschaftsgymnasium (Fritz-Erler-Schule) wird in Pforzheim sogar ab Klasse 8 eine Alternative geboten, so dass nach Klasse 7 dort weiterhin ein Weg mit insgesamt 13 Jahren bis zum – übrigens vollgültigem – Abitur gewählt werden kann.

 

Hat G9 Auswirkungen auf die „Mittlere Reife“ oder ein Auslandsjahr?

Der mittlere Bildungsabschluss wird – nach wie vor – mit der Versetzung am Ende der 10. Klasse erworben – wie bei G8 oder in den Realschulen, d.h. formal gibt es keinen Unterschied. Inhaltlich schon: Ihn drei statt zwei Jahre vor dem Abitur zu erwerben, hat Auswirkungen auf die Anforderungen. Beispielsweise kommt die sog. „Höhere Mathematik“ (Verwendung von Grenzwerten) erst in G9 nach, in G8 vor der Mittleren Reife.

Üblicherweise absolvieren – einige wenige – Schüler ein Auslandsjahr nach der 10. Klasse – bei uns mit der Mittleren Reife in der Tasche. Wegen des Schulbesuches im Ausland dürfen sie das Folgejahr überspringen. Mit dem Angebot einer 11. Klasse vor Eintritt in die Jahrgangsstufe (Oberstufe mit Kurssystem) lassen sich das das nahtlose Weitermachen und der Verbleib in der gewohnten Klasse auch realisieren.

 

 


Fremdsprachen am THG

Sprachenfolge am THG

„Englisch“ ist die erste Fremdsprache, danach kommt „Französisch“ oder „Latein“ als zweite. Die dritte Fremdsprache „Spanisch“ kann gewählt werden, kann aber auch durch „NWT“ (Naturwissenschaft und Technik) ersetzt werden.

Durch die Umstellung auf Spanisch im Jahre 1998, übrigens als erstes allgemeinbildende Gymnasium in Pforzheim, kann das S-Profil kontinuierlich angeboten werden und kommt auch immer zustande, da „Spanisch“ unabhängig von „Französisch/Latein“ gewählt werden kann. Auf die – früher übliche – dritte Fremdsprache „Französisch“ haben wir bewusst verzichtet, weil sie nur von den „Lateinern“ (etwa ein Fünftel eines Jahrgangs) gewählt werden könnte und eine Französisch-Gruppe, für die mindestens 12 Schüler notwendig wären, in der Konkurrenz zu „Spanisch“ faktisch nicht mehr zustande käme.

Beginn der zweiten Fremdsprache

Mit den neuen Bildungsplänen wird der Beginn der zweiten Fremdsprache landeseinheitlich auf die 6. Klasse festgelegt - selbst an Realschulen für die bessere „Durchlässigkeit“ zwischen den Schularten. Auch das THG wird deshalb ab dem Schuljahr 2016/17 trotz G9 in der 6. Klasse mit „Französisch“ oder „Latein“ beginnen, d.h. die Schüler, die in 2015 in Kl. 5 aufgenommen werden, sind davon betroffen. Unsere Stundentafel werden wir entsprechend anpassen. Auch dann wird es in den Klassenstufen 5-8 keinen Nachmittagsunterricht geben!

Was bedeutet „bilingual“?

Das THG hat eine deutsch-englische Abteilung. Die Sachfächer Geographie, Geschichte und Biologie werden ab der Klasse 7 nacheinander – mit Ausnahme der Klasse 11 jeweils nur ein Sachfach pro Schuljahr – überwiegend in englischer Sprache unterrichtet. Komplexe Zusammenhänge werden auch auf Deutsch erklärt. Dadurch kommt eine Zweisprachigkeit zustande, wodurch die Schüler lernen, die Weltsprache Englisch nicht nur als Lerngegenstand, sondern vielmehr als Kommunikationsmittel anzuwenden und schwierige – gerade naturwissenschaftliche – Zusammenhänge in Englisch auszudrücken. Jedem Sachfach, das in englischer Sprache unterrichtet wird, liegt der „normale“ Lehrplan zugrunde, der auch für den deutschsprachigen Unterricht gilt. Dafür weisen die bilingualen Sachfächer grundsätzlich eine zusätzliche Wochenstunde auf.

Nach einem Vorkurs in den Klassen 5/6 mit verstärktem Englischunterricht, in dem auch die Grundlagen für den künftigen Sachfach-Unterricht gelegt werden (z.B. Erlernen des Regenkreislaufs in englischer Sprache), folgen ab Klasse 7 die Sachfächer Ek, G, Bio, die grundsätzlich von einer Lehrkraft unterrichtet werden (müssen), die über eine Lehrbefähigung auch in Englisch verfügt. Der Sachfachunterricht liegt in der Hand einer Lehrkraft und findet – fast – durchgängig in englischer Sprache statt.

Nach dem erfolgreichen Durchlaufen bis Klasse 10 (G8) bzw. Klasse 11 (G9) erhalten die Schüler ein Zertifikat für den Besuch des Bilingualzuges. Mit der Wahl von Biologie als englischsprachiger Kurs in der Jahrgangsstufe gibt es ein weiteres Zertifikat, mit dem 5std. Kernfach Biologie und der Abiturprüfung auf Englisch sogar das „Internationale Abitur Baden-Württemberg“. Diese Zertifikate, die alleine zwar keine Studienberechtigung im Ausland begründen, sind bei Personalchefs gern gesehene Merkmale. Sie zeigen, dass der jeweilige Bewerber in seiner Schulzeit nicht den bequemsten Weg gegangen ist, sondern dass er/sie die zusätzlichen Anstrengungen einer bilingualen Ausbildung auf sich genommen hat und über ausgezeichnet Englisch-Kenntnisse verfügt! Seit dem Jahre 2014 erhalten die erfolgreichen Absolventen des Internationalen Abiturs BW die Niveaustufe C1 für Englisch im Abiturzeugnis bestätigt. Nach dem Europäischen Referenzrahmen, der international es Standard anerkannt ist, sparen sich diese Absolventen andere Sprachenzertifikate (wie z.B. „Cambridge“), die nur extern und mit extra Kosten erworben werden könnten.

Einmal „bilingual“ – immer „bilingual“?

Nein. Die Entscheidung für den Bilingualzug erwarten wir mit der Einschulung, um spezielle „Bilingualklassen“ bilden zu können. Am Ende eines Schuljahres (und nur da!) kann aber immer ausgeschieden werden. Bedenken Sie bei der Anmeldung, dass für den Bilingualzug eine höhere Leistungsfähigkeit und –bereitschaft erforderlich ist, die Kraft eines Schülers aber für den gesamten Fächerkanon, also auch für Mathematik, die Naturwissenschaften und alle Fremdsprachen, ausreichen muss.

(Un-)Abhängigkeit der Entscheidungen „bilingual“, 2. Fremdsprache und Profil

Diese Entscheidungen sind am THG grundsätzlich unabhängig voneinander, d.h. wer sich für den Bilingualzug ab Kl. 5 entscheidet, kann danach Französisch oder Latein als zweite Fremdsprache wählen. Die Wahlfreiheit geht sogar noch weiter: auch die Profilwahl ist frei. Es kann sowohl das naturwissenschaftliche Profil mit dem Hauptfach „Naturwissenschaft und Technik“ als auch das sprachliche Profil mit der dritten Fremdsprache Spanisch gewählt werden.

 


AGs, Schüleraustausch und andere außerunterrichtliche Angebote

Musical-AG am Theodor-Heuss-Gymnasium

Schon der Name signalisiert, dass wir die Musical-AG am THG führen, sie jedoch auch für Schüler anderer Gymnasien offen ist. Vereinzelt wurde davon auch schon Gebrauch gemacht, wenngleich eine konkrete Mitarbeit oft an verschiedenen schulischen Rahmenbedingungen organisatorisch scheitert.

Die enge Kooperation mit dem Amateurtheaterverein und dem Kulturhaus Osterfeld, wo die Aufführungen stattfinden, verpflichtet uns in mehrerlei Hinsicht zur „Disziplin“: Premieren-Termine stehen lange im Voraus fest: letzter Januar-Samstag alle zwei Jahre, Vorstellungszyklen müssen sich ins Kulturhaus-Programm einfügen und die Probentermine vor Ort sind montags ab 15 h. Die Produktionskosten liegen im fünfstelligen Bereich und könnten ohne die Unterstützung des THG-Fördervereins nicht geleistet werden. Bei der Schlulorganisation (z.B. Nachmittagsunterricht) nimmt die Schulleitung die größtmögliche Rücksicht auf die (engen) Vorgaben. Seit der Produktion von „Peter Pan“, die im Januar 2015 Premiere hatte, leitet Herr Dominik Heil die Musical-AG. Das restliche Jahr nach dem Abspielen einer Produktion dient dem Aufbau des neuen Ensembles, der Stückeauswahl und der Klärung wichtiger personeller und organisatorischer Fragen. Ab Januar des Folgejahres beginnt die Einstudierung des neuen Musicals, auch mit Intensivprobenphasen innerhalb und außerhalb der Unterrichtszeit, einer Probenfreizeit auf dem Michaelsberg bei Cleebronn, bevor sich dann nach einem Jahr der nächste (Premieren-)Vorhang öffnet.

Unser renommiertes Musical-Projekt, das auf freiwilliger Basis Schüler ab Klasse 5 bis zum Abitur verbindet, blickt auf eine nunmehr schon 20jährige erfolgreiche Tradition zurück. Begonnen hat alles im Jahre 1995 mit „Joseph“ parallel zu Entstehung und Entwicklung des Kulturhauses. Die Erfolge sind untrennbar mit den künstlerischen Leitern Reinhard Kölmel / Wilfried Staiger, Reinhard Kölmel / Mark Lotichius bzw. Alexander Weber / Dominik Heil verbunden. Nicht zu vergessen unser ehemaliger Kunst-Kollege Jochen Straehler-Pohl, der immer noch (nicht nur) das Bühnenbild beisteuert.

Die nächste Premiere kommt bestimmt!

Was unterscheidet unsere „Streicher-Gruppe“ vom „Musikprofil“?

Die musischen Fächer BK oder Musik werden am Kepler- bzw. Hebel-Gymnasium als Profil- und damit als Kernfach angeboten. Das musische Fach ersetzt dann ein klassisches Profilfach (3. Fremdsprache oder NWT). Soweit geht unsere „Streicher-Gruppe“ in Kl. 5/6 nicht.

Wir bieten diese musische Bildung mit zwei externen Spezialisten – Herrn Bonz und Herrn Holder – auf freiwilliger Basis und für Sie sehr kostengünstig als Arbeitsgemeinschaft an, um die musische Bildung zu fördern und den Grundstock für ein (klassisches) Schulorchester zu legen. Die Honorarkosten der externen Musiker trägt im Wesentlichen unser Förderverein, der Eigenanteil der Familie beträgt nur 50 EUR im Jahr! Auch bei der Beschaffung der Streichinstrumente, die preisgünstig gemietet werden können, unterstützt uns der Förderverein. Ziel des stark subventionierten Angebotes ist es, dass sich die Schüler noch privaten Musikunterricht leisten können und nehmen!

Gibt’s am THG einen Schüleraustausch?

Ja, natürlich. Gegenwärtig haben wir Partnerschulen in den USA, in Argentinien, in Frankreich und auf La Réunion, mit denen wir regelmäßig einen Schüleraustausch durchführen. Mit der Howell’s School Llandaff in Cardiff (Großbritannien) gibt es projektbezogene Begegnungen und „Briefpartnerschaften“, einen „klassischen“ Austausch leider nicht. Austauschpartnerschaften sind sehr von den persönlichen Beziehungen der jeweils tragenden Lehrkräfte abhängig und können sich mit deren Ausscheiden ändern.

Die Kosten bei „Übersee-Austauschen“ betragen über 1.000 EUR pro Schüler (Flugkosten!) und beinhalten auch die Lebenshaltungskosten des Gastschülers während dessen Besuch.

Was bedeutet „Summer School“?

Wir bieten Schülern (grundsätzlich gleich vielen Jungs wie Mädchen) der Klassenstufen 9-10 jährlich in der letzten (halben) Schul- und ersten (halben) Ferienwoche eine „Summer School“ in Birmingham und in Kooperation mit der dortigen Universität an. Für die Teilnahme können sich Schüler über gute Noten in Englisch und in den Naturwissenschaften qualifizieren. Über ein zusätzliches Auswahlgespräch in Englisch werden Motivation und Eignung der Bewerber festgestellt und die tatsächlichen Teilnehmer festgelegt. Bisherige Themenstellungen der „Summer School“, die wir erst seit dem Jahre 2013 anbieten, waren „Energy – past, present,tomorrow“ und „Mobility and Transportation“. Die Schüler erarbeiten in Gruppen schon vor Ort jeweils eine (englischsprachige) Präsentation zu ihrem Thema, die dann am THG nach den Sommerferien vorgestellt werden.

Neben einem – relativ kleinen - Eigenanteil unterstützt der Förderverein des THG die „Summer School“ großzügig, um eine sozial verträgliche Durchführung zu gewährleisten, da die Kosten (z.B. Flug, Unterkunft, Programm usw.) den Eigenanteil bei Weitem übersteigen.

Die Federführung liegt bei unserem Elternbeiratsvorsitzenden, Herrn Prof. Dr. Burkhardt, und Herrn Kost, verantwortlich für das Internationale Abitur BW.

Macht die Klasse unseres Kindes auch Projekte?

Das THG ist in dieser Angelegenheit sehr rege und bietet viele Projekte an. Wir brauchen jeweils eine passende Lehrkraft dafür, die ein bestimmtes Projekt dann in eine bestimmte Klasse gibt, die geeignet ist dafür. Die besten Chancen haben disziplinierte, leistungsstarke und engagierte Klassen!

 


Organisation, Stunden- und Vertretungsplan

Stundenplanung

Vom Stundenplan hängen in unserem Fall etwa 3000 Menschen ab. Da gilt es, zeitökonomische Lösungen zu erarbeiten. Seit Jahren schaffen wir es, den Freitagnachmittag z.B. für Chor und BigBand von Pflichtunterricht frei zu halten. Auch in der Kursstufe verfügen wir über ein kompaktes Stundenplanmodell, das bei „normalem“ Wahlverhalten nur einen Nachmittag (Sport) erfordert. Nur „Exoten“ als Kernfächer (z.B. BK, Musik oder Sport) erzwingen zwei oder gar drei Nachmittage.

Unterrichtsausfälle

Gibt es – wie an jeder anderen Schule – auch am THG. Folgendes ist zu unterscheiden: es gibt – für uns unbeeinflussbare - persönliche Gründe (Krankheit, Schwangerschaft, Elternzeit u.a.), interne oder externe dienstliche Gründe (Klassenfahrten, Korrekturzeiten bei der Abiturprüfung – Fortbildungen, RP-Aufträge u.a.) und Sonstiges (z.B. Hallensperrungen u.a.). Bei längerem krankheitsbedingtem Ausfall können wir ab sechswöchiger Abwesenheit auf externe Vertretungslehrkräfte hoffen, sofern „das Regierungspräsidium“ welche hat. In der Regel müssen wir Ausfälle hausintern auffangen, was oft umfangreiche, zeitaufwendige Umplanungen erfordert. Dabei versuchen wir, den Ausfall auf möglichst viele Schultern zu verteilen: ggf. Stundenkürzungen über mehrere Klassen und – gekürzte - Vertretung in den betroffenen Klassen, um die Lasten zu verteilen.

Vertretungsplan-Philosophie

Wir versuchen nach Möglichkeit, spätere oder gar Nachmittagsstunden vorzuziehen, damit die Schüler dann früher nach Hause können, in der Annahme, dass dort am besten gelernt werden kann. Reine Aufsichtsstunden versuchen wir zu vermeiden, was aber nicht immer klappt. Bedenken Sie bitte, dass wir Fachunterricht haben, der entsprechende Lehrkräfte erfordert! Freiarbeitsmaterialen können in Einzelfällen zur Verfügung stehen.

Weshalb hat das THG nur eine große Pause?

Mit der Umstellung auf G8 im Jahre 2004 wurden auch neue pädagogische Konzepte vorgeschlagen, um die Belastung durch den verstärkten Nachmittagsunterricht besser aufzufangen. „Doppelstundenmodell“ oder „Zwei Vormittagspausen“ gehören dazu. Das THG ist diesen Weg nicht gegangen, u.a. aus baulichen Gründen. Durch die zentrale Lage an einer Hauptverkehrsstraße darf unser Haupteingang in der gr. Pause aus Sicherheitsgründen nicht benutzt werden. Dadurch „drängeln“ sich die Schüler zum Hofausgang. Wenige benutzen auch den Ausgang im Untergeschoss. Wegen dieser reduzierten Zahl an Ausgängen haben wir auf zwei gr. Pausen verzichtet. In G9-Zeiten stellt sich diese Frage nicht mehr und wir fahren mit den traditionellen Unterrichtszeiten gut. Gerade aus Rücksicht auf unsere viele Auswärtige ändern wir diese Zeiten nicht, um den Busverkehr ins Umland weiterhin wie gewohnt in Anspruch nehmen. Eine Überforderung der Schüler konnten wir auch zu G8-Zeiten nicht feststellen. Gerade der komprimierte Vormittagsbereich mit einem früheren Unterrichtsschluss um 12.55 Uhr wurde und wird sehr geschätzt!

Hat das THG ein „Doppelstundenmodell“?

Nein. Auch hier scheiden sich die Geister. Gerade in der Fremdsprachendidaktik ist das Modell umstritten. Natürlich haben auch wir Fächer, die nur in Doppelstunden unterrichtet werden (z.B. Sport oder Bildende Kunst). Ein generelles Doppelstundenmodell haben wir aber nicht, weil die Stundenpläne mit Einzelstunden für die Klassen und Lehrer dann besser sind. In Hauptfächern weisen wir – wenn die Lehrkraft dies wünscht – eine Doppelstunden und zwei oder drei Einzelstunden pro Woche aus.

Kooperieren THG und Hebel immer noch in der Oberstufe?

Ja, natürlich. Wenn auch wegen des neuen „NGO-Modells“, das 2004 das erste Abitur hervorbrachte und keine Leistungs- und Grundkurse mehr kennt, anders als früher. Heute muss ein Schüler fünf vierstündige Kurse („Kernfächer“), darunter Deutsch, Mathematik und eine Fremdsprache wählen, daneben noch zweistündige Kurse. Die Kernfächer Deutsch und Mathematik (sogar Englisch, das fast von allen Schülern gewählt wird) führen wir getrennt in jeder Schule. Dabei lassen wir in der Regel den ursprünglichen Klassenverband zusammen. In allen anderen Fächern bilden wir gemischte Kurse aus Schülern beider Schulen. Zusammen haben wir eine sehr große Oberstufe und können eine breite Palette an Fächern auch realisieren (z.B. Kernfach BK), so dass Schüler beider Schulen davon profitieren. Die große Kursstufe mit dem breiten Fächerangebot macht uns für viele sehr attraktiv. Abiturprüfungen und –feiern sind heute getrennt, im Gegensatz zum alten „NGO-Modell“.

Wie steht das THG zu „Klassenteilungen“ (eher: „Neubildungen“)

Eine gewachsene Klassenstruktur ist für uns ein hohes Gut, da die gewohnte Stammklasse auch Mitschüler in schwierigen Phasen mitträgt. Aus diesem Grund gibt es bei uns grundsätzlich keine Klassenneubildung (nur) aus organisatorischen Gründen. In Einzelfällen, wenn z.B. nur ein oder zwei Schüler einer Klasse „Latein“ gewählt haben, oder nach Abwahl des bilingualen Angebotes kann ein Klassenwechsel notwendig werden.

„Klassenneubildungen“ reduzieren sich auf – über die Jahre – ganz wenige Ausnahmen und haben dann neben organisatorischen vor allem pädagogische Gründe, wenn z.B. durch die Neuzusammensetzung Probleme gelöst werden sollen. Ihr Kind wird aller Voraussicht nach nie einen Klassenwechsel erleben (müssen)! Werden Klassen neu zusammengestellt, gibt es frühzeitig Gespräche mit den Elternvertretern der betroffenen Klasse und den Klassensprechern!

Hat das THG einen „Beratungslehrer“?

Keinen Beratungslehrer, sondern eine Beratungslehrerin, Frau StD’in im kirchlichen Dienst Dagmar Metzger-Fallscheer. Voraussetzung ist eine psychologische Schulung. Bei Lernschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten oder einer Laufbahnberatung ist sie die Ansprechpartnerin. Termine können über unser Sekretariat vereinbart werden.

Was ist ein „Verbindungslehrer“?

Früher war die Bezeichnung „Vertrauenslehrer“ gebräuchlich. Gemeint ist dasselbe: die „Verbindungslehrer“ vertreten Schülerinteressen im Kollegium und bei der Schulleitung und betreuen die Schülermitverantwortung (SMV) einer Schule. Gegenwärtig sind Herr OStR Michael Kohler und Frau StR’in Melanie Braun die Verbindungslehrer am THG.

Was machen der Förderverein des THG und die „THG Pforzheim Stiftung“?

Der Förderverein des THG, gegründet im Jahre 2000, zählt bundesweit zu den mitgliederstärksten Schulfördervereinen. Er unterstützt uns finanziell bei der Realisierung wichtiger Zielsetzungen und Projekte. Dabei geht es um die ganze Schulgemeinschaft, nicht um Einzelne oder Klassen. Die Finanzierung von Ausstattung („Hardware“ wie Computer) spielt keine oder nur noch eine kleine Rolle, weil das Aufgabe des Schulträgers (Stadt Pforzheim) ist. Vielmehr geht es um die Unterstützung von pädagogischen Zielsetzungen und wichtiger Projekte: Unterstützung der SMV-Arbeit (der Förderverein ermöglicht durch seine Kostenbeteiligung die jährliche „SMV-Tagung“ auf dem Lochen), Anschubfinanzierung des THG-Musicals, das alle zwei Jahre einen fünfstelligen Betrag (im mittleren Bereich) an Produktionskosten „verschlingt“, Durchführung der „Summer School“, nachhaltige Unterstützung der „Streicher-Gruppe“ (Honorarkosten der externen Musiker, Instrumente, „Orchesterfreizeit“ u.a.

Die Erträge der THG Pforzheim Stiftung, die in der gegenwärtigen Niedrigzinsphase geringer ausfallen, fließen ebenfalls in die o.g. Projekte.

Beide, Förderverein wie Stiftung, brauchen wir für unsere Arbeit am THG!

LRS

Nach Erlass stellen die Schulen bis einschließlich Kl. 6 eine Lese- oder Rechtschreibeschwäche selbst fest. Das ist mit einem ärztlichen Gutachten, das ab Kl. 7 für „Legasthenie“ erforderlich ist, nicht zu vergleichen. Auf Vorschlag der Deutschlehrer wird auf der Konferenz (Klassen- und Fachlehrer, Schulleiter) zur Halbjahresinformation Klasse 5 der LRS-Förderbedarf beraten und beschlossen. Bei Schülern, die an unseren Fördermaßnahmen teilnehmen, kann diese Schwäche in der Notengebung in Deutsch und/oder Englisch Berücksichtigung finden – mit Vermerk im Zeugnis! Inzwischen gibt es auch kommerzielle Anbieter für LRS-Fördermaßnahmen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir diese (möglicherweise kommerziell motivierten) „Feststellungen“ nicht anerkennen und dann die Lese-/ Rechtschreibeleistung nicht minder schwer gewichten können.

Ab Klasse 7 ist – jeweils pro Schuljahr – ein ärztliches Attest zur Feststellung von „Legasthenie“ erforderlich. In solchen (sehr seltenen) Fällen kann dies in der Deutschnote bis zum – aber nicht im – Abitur berücksichtigt werden!

 


Schulgebäude, Ausstattung und Lage

Sportstätten am THG

Seit der Fertigstellung der „Halle im Benckiser-Park“ vor nunmehr etwa zehn Jahren sind wir nicht mehr vom „Sporthallen-Tourismus“ betroffen, der uns früher zu verschiedenen Sportstätten führte. Diese Zeiten sind vorbei. Zusammen mit der Jahnhalle und der Hebelhalle können wir mit der dreiteiligen Halle im Benckiser-Park fünf Sportgruppen gleichzeitig versorgen. Dabei sind die „Sport-hallenzeiten“ mit dem Hebel-Gymnasium abgesprochen, weil wir alle fünf Hallenteile wechselseitig nutzen. Der Schwimmunterricht findet im Emma-Jäger-Bad oder im Stadtteilbad Brötzingen (Fritz-Erler-Bad) statt. Den nahegelegenen Bohrainsportplatz nutzen wir als Außengelände.

Ganztagesangebot / Mensa

Gibt es am THG nicht. Wenn Ihre familiäre Situation ein solches Angebot erfordert, sind wir die falsche Schule!

Versorgungslage

Als Innenstadtschule gibt es viele externe und gut frequentierte Imbissangebote. Außerdem haben wir einen Getränkeautomaten im Haus sowie einen „Schulbäcker“, der während der gr. Pause im THG seine Waren verkauft. Der Besuch der Cafeteria im Hebel-Gymnasium ist nicht verboten. Allerdings sind THG-Schüler dort Gäste und haben sich dementsprechend zu verhalten! Aus räumlichen Gründen und wegen unserer Umgebung können wir kein Mensa-Angebot leisten.

Medienausstattung / Was sind „Starboards“?

Das THG zählt zu den am besten ausgestatteten öffentlichen Schulen landesweit. Sämtliche Fachräume am THG sind mit interaktiven Whiteboards ausgestattet. Wir haben uns als Modell für interaktive Boards für „Starboards“ entschieden.

Ziel ist es vor allem, unsere Schüler im Umgang mit interaktiven Boards zu schulen. Heute wird das entsprechende „Know-how“ von vielen Unternehmen als selbstverständliche Technologie z.B. bei Messen verwendet!

Räumliche Situation am THG

Ein dpa-Artikel mit der überspitzten Überschrift „Lernen im Einkaufszentrum“, der landesweit die Runde machte, hat unser Problem schlaglichtartig zum Thema gemacht: tatsächlich haben wir zehn angemietete (Klassen- und Kurs-) Räume in nahegelegenen Gebäuden (Zerrennerstr. 32, Goethegalerie 19). Durch die flexible Kooperation mit dem Hebel-Gymnasium können wir im Alltag das Problem bewältigen. Unbefriedigend ist es dennoch: auch für Lehrkräfte, die Unterrichtsgebäude wechseln müssen. Lehrerzimmer und Fachräume sind nun mal nicht extern anmietbar!

Tatsächlich sind die Klassenstufen 5-9 im Haupthaus untergebracht und haben – von einigen Wanderklassen (Kl. 9) abgesehen – ihr festes Klassenzimmer, sind also von „Wanderungen“ zu anderen Gebäuden grundsätzlich ausgenommen. Auch wenn wir Wanderklassen nicht ganz vermeiden können, darf nicht vergessen werden, dass an Gymnasien ohnehin ca. ein Drittel der Stunden fachraumgestützt (z.B. Naturwissenschaften usw.) und nicht im Klassenzimmer stattfindet, also bei geschickter Stundenplangestaltung zwei Räume drei Klassen versorgen.

Die externen Räumlichkeiten werden nur ab Klasse 10 genutzt, nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen. Wir haben sogar Vorteile davon: die Abiturprüfungen finden in den Räumlichkeiten der Zerrennerstr. statt, abgeschirmt vom (Pausen-) Lärm in und um unser Haupthaus.

Die Stundenpläne sind so gemacht, dass Klassen oder Kurse ganze Tage oder doch zumindest mehrere (Unterrichts-) Stunden im gleichen Zimmer untergebracht sind, um Wege zu minimieren. Trotzdem ist die Stadt Pforzheim als Schulträger in der Pflicht. Auch wir möchten annähernd gleiche Unterrichtsbedingungen wie an anderen Schulen haben!

 


Fragen zur Einschulung am THG

Was tun, wenn ich mit meinem Kind den einzigen Informationstag des THG nicht wahrnehmen konnte?

Inzwischen konzentrieren wir uns auf einen Informationstag mit vielen Aktivitäten auch für die Grundschüler. Daran sind viele Lehrkräfte, Schüler und Elternbeiräte beteiligt. Leider können wir dieses Angebot nicht mehrfach leisten. Dafür bitten wir um Verständnis. Unsere „FAQ“-Liste mit Antworten zu den häufigen Fragen soll Ihnen helfen. Wenn Sie mehr über das THG erfahren möchten oder individuelle Anliegen zu Ihrem Kind haben, können Sie sich gerne über das Sekretariat (Tel. 392785) an die Schulleitung wenden. Wir finden in Einzelfällen einen Termin zu einem persönlichen Gespräch und zur Schulhausführung, wenn Sie nicht am Informationstag anwesend sein konnten.

Wie wählt das THG Schüler bei der Aufnahme in Klasse 5 aus?

In den vergangenen Jahren konnten / mussten / durften wir alle Interessenten aufnehmen. Sollte es zur Schülerlenkung kommen, gehen weder die Schulleitung noch die Schulverwaltung (Regierungspräsidium Karlsruhe) mit Ihrem Wunsch leichtfertig um! Wenn jede Familie die Schulart und das Gymnasium rational wählt, sollte es automatisch zu einer ausgewogenen Gymnasiallandschaft kommen und die Aufnahmegrenze eines Gymnasiums eingehalten werden können. Benötigen Sie eine Ganztagesbetreuung? Gibt es ein „Familien-Gymnasium“, das schon ältere Geschwister besuchen? Wünschen Sie ein bestimmtes Bildungsangebot? Welchen Schulweg bevorzugen Sie für Ihr Kind?

Dies sind nur einige wichtige Fragen, die Sie entscheiden müssen. Bedenken Sie, dass ein „Familien-Gymnasium“ durchaus Sinn macht: bei Problemen kennen Sie bereits die richtigen Ansprechpartner, im Falle (schulspezifischer) unterrichtsfreier Tage, müssen Sie Ihre Betreuungsfrage (nur) „einmal“ lösen und nicht für jedes Kind unterschiedlich!

Kommen Schüler, die zusammenbleiben wollen, in dieselbe Klasse?

Bei der Klassenbildung in 5 kommen grundsätzlich alle Schüler, die bereits in der Grundschule dieselbe Klasse besucht haben, auch am THG in dieselbe Klasse. Freunde, die nicht aus der gleichen Grundschulklasse stammen, können „gewünscht“ werden. In diesem Fall können Sie die Kinder, die auf jeden Fall in die gleiche Klasse am THG kommen sollen, handschriftlich auf dem Anmeldebogen (Wunschbogen) vermerken oder diesen Wunsch bei der Anmeldung notieren lassen. Sollte im Einzelfall die Trennung bestimmter Kinder gewünscht sein, nehmen Sie bitte bei der Anmeldung Kontakt mit der Schulleitung auf.