HomeWir über unsBilingualer ZugWir über unsBili: Der Bilingualzug am THGWelche Kinder sind im Bilingualzug erfolgreich?

Welche Kinder sind im Bilingualzug erfolgreich?

Der Bilingualzug erfordert mehr Fleiß, Interesse, Lernbereitschaft und Ausdauer von den Schülern. Da wesentlich mehr Vokabular über die Jahre gelernt werden muss, bedeutet dies einen erhöhten Arbeitsaufwand. Dieser kann von Kindern bewältigt werden, die bereits am Ende der Grundschule relativ selbständig ihre Aufgaben erledigen und sich um ihre Materialen (z.B. Schulranzen packen) eigenständig kümmern. Eifrige, fleißige und arbeitswillige Kinder, die selbst den Wunsch äußern, den Bilingualzug zu besuchen und gerne mehr tun, als nötig ist, werden dann auch erfolgreich sein. Außerdem tun sich Kindern leichter, die im Deutschen über solide Sprach- und Grammatikkenntnisse verfügen und in ihrem Wesen offen, gesprächig und aufgeweckt sind.

Ob ein Schüler für den Bilingualzug geeignet ist und ob er die Mehrbelastung durch die Unterrichtssprache Englisch problemlos bewältigen kann, darf nicht nur über seine Leistungen in Englisch und den bilingualen Sachfächern beurteilt werden. Auch Bilis haben nur eine begrenzte Kraft und Energie, müssen jedoch genauso wie alle anderen im gesamten Fächerkanon über Deutsch, Mathematik, die zweite Fremdsprache bis hin zum Fach Musik zufrieden stellende Leistungen erbringen. Was nützen schöne Noten in Englisch und dem bilingualen Sachfach, wenn die Leistungen in Mathematik, einer Naturwissenschaft oder der zweiten Fremdsprache nicht ausreichen?

Deshalb haben die Eltern eine besondere Verantwortung. Sie müssen ehrlich sein zu sich und ihrem Kind. Im Zweifelsfall darf ein Kind nicht in den Bilingualzug geschickt werden. Lieber ein glücklicher Schüler, der im „Normalzug“ Abitur macht, als ein überforderter Bili, der dann schnell seine Versetzung und nicht selten sogar einen mittleren Bildungsabschluss gefährdet!