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Bilingualzug im achtjährigen Gymnasium

Im Vergleich zum alten G9 haben die erste und zweite Fremdsprache zusammen am meisten Unterrichtsstunden eingebüßt: insgesamt stehen nur noch 40 statt früher 50 Jahreswochenstunden auf dem Stundenplan, ein Verlust von 20 Prozent. Trotzdem hat in der Unterstufe und im Bilingualzug die Sprachenbelastung aus folgenden Gründen zugenommen:

  • Die zweite Fremdsprache beginnt bereits in Klasse 6.
  • Im Gegensatz zu G9, wo pro Klassenstufe jeweils nur ein Sachfach in Englisch unterrichtet wurde, werden nun in den Klassen 8 und 10 jeweils zwei Sachfächer in der Fremdsprache unterrichtet.
  • Ob Lernziele in G9 oder Bildungsstandards in G8 – das solide Erlernen einer Sprache fordert Zeit und Übung. Weniger Unterrichtszeit bedeutet höheres Lerntempo!
  • Bilinguale Zertifikate gibt es am Ende der Klasse 10 oder mit der bestandenen Abiturprüfung bis hin zum Zertifikat „Internationales Abitur Baden-Württemberg“. Einzelheiten zum Erwerb der Zertifikate finden Sie hier. [Link]

Die Lösung am THG

  • Die wesentlichen Weichenstellungen – zweite Fremdsprache, Bilingualzug, N- oder S-Profil – sind unabhängig voneinander und können nacheinander am Ende der Klasse 5, 6 bzw. 7 getroffen werden.
  • Wir erwarten bei der Anmeldung in Klasse 5 die Entscheidung für oder gegen den besuch des Bilingualzuges, um die Klassen entsprechend einteilen zu können und spätere Klassenteilungen zu vermeiden.
  • Die Entscheidung für oder gegen den Bilingualzug fällt definitiv jedoch erst am Ende der Klasse 6 in Absprache zwischen dem THG und den Eltern - zu einem Zeitpunkt, wenn Lernverhalten und Leistungsvermögen eines Kindes im Gymnasium beurteilt werden können.
  • Alle Schüler in den Klassen 5 haben zwei Wochenstunden und in den Klassen 6 eine Wochenstunde mehr Englisch. Diese zusätzlichen Stunden sollen dazu dienen,
    • mehr Übungszeit für die erste Fremdsprache zu haben,
    • die Sprach- und Ausdrucksfähigkeit intensiv zu schulen und
    • geografisches Fachvokabular vorzubereiten und einzuüben.