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Comenius-Projekt 2011 - 2013, Tagesberichte


Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

COMENIUS-Projekt 2011 — 2013

„Io sono Italiano – Ich bin deutsch: WE ARE TEENAGERS!“

Ladispoli 23.2.-4.3.2012

Tagesberichte – Daily reports

 

 

 

Donnerstag,23.02.2012

Dieser Tag fing an wie jeder Tag, aber für mich war es ein sehr besonderer Tag: Unsere Reise nach Italien begann. Nachdem ich den Flug voller Vorfreude überstanden hatte, schockte mich der herzliche und temperamentvolle Empfang der Italiener. Danach ging alles sehr schnell, wir fuhren zu meiner Austauschfamilie und gingen dann zu Sophia, wo wir uns alle trafen. Ich genoss die Party und die Atmosphäre. In Italien fühlte ich mich sofort wohl und willkommen.

Although this day began like any other day, to me it was a very special day: It was the beginning of our trip to Italy. After getting through the flight full of anticipation, I was overwhelmed by the warm welcome of the Italian partners. Afterwards, without loosing a minute, we were brought to my host family. Then we went to Sophia’s, where we all met. I enjoyed the party and the atmosphere. I felt good and welcome in Italy at once.

Meltem Isik

 

Freitag,24.02.2012

Früh am Morgen machten wir uns auf den Weg zur Schule. Zum Frühstück hatten wir bloß einen Keks gegessen und mein Magen knurrte. Während wir unser Projekt vorbereiteten, freuten wir uns auf das darauf folgende „Dragonboat“-Rennen. Als wir uns dann endlich auf den Weg machten, stiegen wir in einen Bus ein, der uns zu einem riesigen See brachte. Auf der Fahrt wurde lauthals gesungen.
Am Lago Bracciano zogen wir uns um, brachten die Boote ins Wasser und bekamen Einweisungen. Nachdem wir ein wenig geübt hatten, fuhren wir zwei Rennen, die die Italiener knapp gewonnen haben. Ich hatte viel Spaß und genoss den Ausflug. Später gingen wir alle auf den Fußballplatz, wo sich die Deutschen und die Italiener ein heißes Duell lieferten. Danach aßen wir alle zusammen Pizza (drei verschiedene Sorten). Insgesamt mochte ich diesen Tag, welcher mir in guter Erinnerung geblieben ist.

Early in the morning we went to school. For breakfast I had eaten only a cookie so I was very hungry. While we were splitting up in groups to prepare different projects, we were looking forward to the following “dragon boat” race. Finally, around noon, we took the bus to a huge lake, Lago Bracciano. During the trip everybody sang loudly. At a boat club, we changed our clothes, carried the very long and small boats into the water. We got instructions by a trainer.
After practicing a bit, we did two races which the Italians won very closely (watch the films on youtube http://www.youtube.com/watch?v=5RJNOQ86QWk !). I had a lot of fun and enjoyed this event. Later we all went to a football ground where the Italians and the Germans showed a tough fight. Finally we had three different kinds of pizza. All in all, I liked this day which I will often remember.

Meltem Isik

 

Samstag,25.02.2012

Am Samstag war unser dritter Tag. Nach unserem späten Pizzaessen am Vorabend waren wir alle noch satt und müde. Trotzdem trafen wir voller Vorfreude am Bahnhof ein. Einige kamen zu spät, was in Italien aber normal ist.

Bei der Busfahrt hatten wir noch gar nicht realisiert, dass wir nun Rom, die riesige Metropole, erkunden und auf den Spuren der Römer wandern durften; doch in Rom angekommen, wuchs in uns die Begeisterung. Wir waren überrascht, als wir an der Villa Farnesina ankamen, die im 16. Jh. gebaut worden war, weil man ihr das Alter nicht ansah. Aber die inneren Räume übertrafen unsere Vorstellungskraft. Die Wandmalereien sind ein einmaliges Bild, geschaffen von den besten Malern jener Zeit.
Der Besitzer, der in dem Haus mit seinen Geliebten lebte, engagierte die Künstler, weil er seine Gäste beeindrucken wollte. Die meisten Bilder erzählen Geschichten aus der griechischen Mythologie. Im ersten Raum aber sind Sternzeichen sowie Sternbilder an der Decke gemalt.
Im nächsten Raum, der früher als Eingangshalle diente und offen ist, wurde versucht, die Zeichnungen dem Garten anzupassen. An der Wand ließ er eine mythologische Geschichte zeichnen, welche seiner Liebesgeschichte ähnelt; weil sich aber das Ende unterscheidet, veränderte er es einfach.
Dieser Stil und diese Bedeutung der Bilder zog sich durch das ganze Haus. Die Bilder dieser Künstler hatten auf jeden von uns eine andere Wirkung.

Nach einer kleinen Pause machten wir uns auf zu einer Aussichtsplattform auf dem Gianicolo, einem der Hügel Roms. Wir wunderten uns über das Konfetti, das dort überall lag; doch um 12 Uhr bekamen wir eine lautstarke Erklärung: Um diese Zeit wird von dort oben immer ein Kanonenschuss gefeuert und dabei kommt Konfetti aus dem Lauf.

Nach dem leckeren Mittagessen und nachdem wir mehrere Fotos gemacht hatten, begaben wir uns auf den Weg zum Vatikan, vorbei an Statuen mit Köpfen verschiedener Männer. Als wir in die Gegend des Petersdoms kamen, bemerkten wir das nicht sofort, da die Gegend ganz normal aussah. Doch als wir den Dom sahen, waren wir einfach nur beeindruckt. Wir hatten den Petersdom oft im Fernsehen gesehen, hatten aber seine Größe nicht erfassen können.
Am Eingang wurden wir alle kontrolliert und durften keine Waffen mitnehmen. Verständlicherweise standen dort auch Schilder, auf denen es verboten wurde, kurze Kleidung zu tragen, wobei allerdings nicht durchgegriffen wurde, wie wir auf unserer Besichtigungstour feststellten.
Innerhalb des Doms wussten wir gar nicht, wo wir zuerst hinsehen sollten. Zusätzlich gab es noch Nebengänge, in denen man sich gut verirren konnte. Und trotz – oder gerade wegen dem – fehlte dem Dom etwas. Man hatte das Gefühl, dass alle Leute einfach nur durchlaufen und Fotos machen, dabei aber vergessen, warum das Bauwerk gebaut wurde, nämlich, dass es ein heiliger Ort ist. Sie dachten auch nicht darüber nach, mit welchen Mitteln dieses Kunstwerk geschaffen wurde. Anschließend machten wir uns auf den Weg zur Kuppel. Wir mussten 500 Stufen laufen, um nach oben zu gelangen, doch es war ein Erlebnis für sich. Von dort oben kann man die Grenzen Roms erkennen. Erst dort wurde einem bewusst, wie unvorstellbar groß die Stadt ist und wie lange es sie schon gibt.

Zur gleichen Zeit gingen ein paar von uns in der besten Eisdiele Roms ein Eis essen. Danach liefen sie einer Einkaufsstraße entlang. Sie fanden die Geschäfte komisch.

Nach unserer professionellen Tour durch Rom hatten wir die Ehre, bei Martina „einzumarschieren“ und ein wenig zu feiern. Wir spielten Twister und Just-Dance 2 und 3. Wie immer war es laut, doch jeder hatte auf seine Weise Spaß.

Im Laufe dieses Tages lebten wir uns ein und lernten unsere Austauschpartner besser kennen. Wir lernten viel über die alte Kultur, aber sammelten auch Eindrücke von dem heutigen Leben in Italien.

Saturday was our third day. After our late dinner we all were satiated and tired. Looking forward to the day we all arrived at the station. Some were late but this seems to be normal here in Italy. During the busride we hadn’t realized yet that we would go to Rome now, the huge megacity, being on the ancient Roman’s track. And after our arrival in Rome our enthusiasm increased. Arriving at Villa Farnesina, which was built in the 16th century, we were very surprised for it didn’t seem to be that old. But the rooms inside overtopped our imagination. The paintings on the wall are a unique image created by the greatest artists of that time. The owner of the Villa,who lived in the Villa together with his lovers, employed the best artists for he wanted to impress his guests.

Most images show stories from the Greek mythology. And in the first room we visited, there were star signs and constellations painted at the ceiling.
In the second room, which was former used as entrance hall, the paintings were adapted to the garden. At the wall the Villa’s owner told the artists to paint a story which was similar to his love-story; but the end of the two stories was different so he changed it.
The style and the meaning of the paintings were the same all over the Villa. To each of us the paintings had different impressions.
After a short break we went to a viewing platform located on the Gianicolo, one of Rome’s hills. We were surprised about all the confetti laying on the ground, but at midday we got a noisy explanation: At this time there always is a shot of a cannon where they shoot confetti.
After having lunch and taking some photos we went to Vatican State. On our way we saw statues of heads of famous men. As we got to St. Peter’s Basilica we didn’t realize that because everything looked so normal. But when we saw the Basilica we all were impressed. Although we had seen St. Peter’s Basilica in TV quite often, we couldn’t believe how big it is. At the entrance we all were checked on weapons. There were also signs which forbade to wear too short clothes, but the guards didn’t do anything if someone did even though.
We didn’t know where to look first in the Basilica. Besides there were passages in which you could get lost very easily. And somehow there was something missing. You had the feeling that all the people go through and just take pictures, but don’t see why this was built, that it is a holy place. They also did not think about how this artwork was created.
Then we made our way to the dome. We had to walk 500 steps to reach the top, but it was an experience for itself. From there you can see the limits of Rome. There you get to know how incredibly large the city is and how long it exists.

At the same time a few of us went to the best gelateria in Rome, ate some ice cream and then walked along a shopping street. They wondered about the funny shops.

After our professional tour in Rome, we had the honor to “invade” Martina’s home and to make a bit of party. We played Twister and Just Dance 2/3. As always, it was loud, but everyone had fun on his way.

During this day, we felt good living here and got to know better our exchange partners. We learned a lot about the old culture, but also gathered impressions of today's living in Italy.

Sarah Bopp

 

 

Sonntag,26.2.2012

Am Sonntag, den 26. Februar, nahmen wir um 10 Uhr (diesmal ohne unsere Lehrer) den Zug zu einem Einkaufszentrum in Rom Fiumicino. Als wir in dem sogenannten ‘‘Parco Leonardo‘‘ ankamen, teilte sich die Gruppe in kleinere Gruppen auf, um einkaufen zu gehen. In dem Einkaufszentrum gab es viele unterschiedliche Läden, wobei wir viele nicht einmal dem Namen nach kannten. Außerdem war es sehr interessant, die Lieblingseinkaufsläden der Italiener kennen zu lernen. Nachdem wir drei Stunden einkaufen waren, gingen wir entweder zum McDonalds oder zu anderen Restaurants im Einkaufszentrum, um Mittag zu essen. Anschließend sind wir weiter einkaufen gegangen, ein paar sind aber auch bowlen gegangen. Wir hatten sehr viel Spaß! Desweiteren war es interessant, die Unterschiede zwischen den Ländern kennen zu lernen; z. B. mussten wir in den Supermärkten unsere Einkaufstüten in größere Taschen verschließen, damit wir nichts klauen können (was wir aber ohnehin nicht getan hätten). Das war für uns Deutsche eine neue Erfahrung. Nach einigen Stunden (18.30 Uhr) sind wir dann wieder mit dem Zug zurück nach Ladispoli gefahren. Von nun an hatten wir eine Stunde Zeit, uns für das gemeinsame Abendessen in einem italienischen Restaurant in Ladispoli vorzubereiten. Um 20 Uhr haben wir uns dann vor dem Restaurant getroffen. Man muss dazu sagen, dass es das erste Mal war, dass wir zusammen mit den Lehrern essen waren. Zur Vorspeise gab es typisch italienische ‘‘Antipasti‘‘ und als Hauptgericht gab es Pizza. Es hat hervorragend geschmeckt. Nach dem Essen (um 23.00 Uhr) sind die Lehrer dann nach Hause gegangen. Wir Schüler verbrachten den Rest des Abends gemeinsam, um uns gegenseitig noch etwas besser kennen zu lernen. Ein Teil der Schüler ist in einen Pub gegangen, während die anderen an den Strand gegangen sind. Es war ein toller Tag mit einem fast noch schöneren Ende!

On Sunday, 26th of February we took the train at 10 o’clock to a shopping center in Rome Fiumicino. When we arrived at the so called Parco Leonardo the group split up into smaller groups to go shopping. There were many different shops and some we didn’t even know. It was very good to get to know the shops which the Italians like. After three hours of shopping we had lunch either at the McDonalds or at other restaurants in the shopping center. Then some went on shopping and some went bowling. We had much fun! It was nice to get to know the differences, e.g. in the supermarket we had to seal our shopping bags in a bigger bag so that we could not steal anything. This was a new experience for us. After several hours we took the train at 18.30 o’clock back to Ladispoli. Now we had one hour to prepare for the dinner in an Italian restaurant in Ladispoli. At eight o’clock we met in front of the restaurant. It was the first time that we had dinner with the teachers. At first we had “antipasti” and for the main dish we had really good pizza. After the dinner (at 11 o’clock) the teachers went home but some of us went to the beach or to a Pub to spent the rest of the evening together to get to know each other a bit better. All in all it was a great day with a nice finish.

Anja Metzler

 

 

Montag,27.02.2012

Bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel trafen wir uns am Montag um 8 Uhr morgens vor dem Bahnhof, um mit dem Zug nach Rom zu fahren. Die italienischen Austauschpartner hatten an diesem Tag Schule, trotzdem sprachen wir Deutschen untereinander noch oft Englisch.

Angekommen in Rom fuhren wir mit der Metro weiter zum Circus Maximus, wobei uns Frau Wettig darauf aufmerksam machte, dass in der Metro sehr viel geklaut wird. Vom Circus Maximus steht eigentlich nichts mehr, nur noch die Grünfläche zeigt einem die ungefähren Umrisse. Danach schauten wir uns kurz den Vesta-Tempel und den Fortuna-Tempel auf dem Forum Boarium an, von dem aus es nicht weit zur „Bocca della Verità“ ist. Unterwegs drohte Frau Wettig allen mit einem Tagesbericht, falls man fluchte oder unartig war; dies hatte den Zweck, die Tagesberichte zu verteilen. Auch besichtigten wir Santa Maria di Trastevere. Auf dem Platz vor dieser alten Kirche aßen alle ein Eis, während wir, auf dem Boden liegend, die Sonne genossen. Kurz danach fuhren wir dann auch schon wieder mit der Stadtbahn zum Bahnhof, um von dort mit dem Zug zurück nach Ladispoli zu fahren.

In der Schule machten sich dann die einzelnen Gruppen daran, ihren Aufgaben nachzukommen. So arbeitete die Kunstgruppe an ihrem Wandgemälde weiter und die Video-Clip-Gruppe fertigte eine kleine Power-Point-Präsentation an, die den Alltag der „Deutschen“ zeigt. Die Theatergruppe probte weiter ihre Sketche und alle mussten am Flashmob mittanzen, da wir ihn am folgenden Tag vor dem Kolosseum aufführen und filmen wollten.

Wir verabredeten uns noch für 21 Uhr am Bahnhof, um von dort aus an den Strand zu laufen, wo wir den Abend mit Gesprächen ausklingen ließen.

We met at the train station with sunny and cloudless weather at eight o’clock to go to Rome by train. Our Italian exchange partners were in school this day, but we Germans still spoke English.

Arriving in Rome we went on to Circus Maximus by the Metro, where Mrs. Wettig warned us about the thieves. The Circus Maximus isn’t standing there anymore, just the park there shows the outline of this big building. After this we watched the Vesta-temple and the Fortuna-temple on Forum Boarium for a short time. From there it was a short walk to the “Bocca della Verità”.

On the way, Mrs. Wettig threaded us with a Day Report, if we were naughty and curse; this was meant to distribute the Day Reports.

We visited Santa Maria di Trastevere, too. On the square in front of this old church we ate ice-cream, while we enjoyed the sun lying on the ground. A short time later we drove back to the station by light rail, to go back to Ladispoli. In school, the groups went to make their things, like the drama-group, which practiced their sketches; the Video-clip-group finished a power-point-presentation, which shows the way we Germans live our life; the Art-Group painted on the wall in the school. Finally everybody had to join the flash-mob-dance, because we wanted to dance and film it in front of the Colloseum the day after.

We arranged to meet at 21 o’clock in front of the train-station to go to the beach, where we finished the day talking.

Sven Metzler

 

Dienstag,28.02.2012

Heute wachten wir wieder (zu) früh auf und gingen zur Schule. Das Aufstehen fällt uns allen von Tag zu Tag schwerer, da wir immer spät ins Bett gehen und früh raus müssen. Selbst den Italienern merkt man es schon an. Als wir also alle ziemlich müde in der Schule ankamen, begann wieder das tägliche Programm:

Wir sangen mit der Band einige Lieder für die Performance, malten das Mural weiter, tanzten unseren Flashmobdance und übten unsere Sketche. Außerdem hatten wir eine interessante Stunde, in der wir die italienische, die deutsche, die englische und die lateinische Sprache anhand von Liedern miteinander verglichen.

Um 14 Uhr ging es dann endlich wieder nach Rom, zum Kolosseum. Schon als wir aus dem Bahnhof hinausgingen, lag es vor uns. Ein beeindruckender Anblick. Das circa 2000 Jahre alte, weltbekannte Symbol Roms und ganz Italiens. Davon waren wir alle auf einmal schlagartig wach. Denn obwohl man eigentlich ein großes Steinstadium sieht, spürt man darin immer noch etwas von der Kraft des früheren römischen Weltreiches. Man wird daran erinnert, wie vergänglich alles ist. Selbst die Macht eines so mächtigen Reiches. Und dass vielleicht in 2000 Jahren andere Völker unsere Ruinen besichtigen werden. Im Kolosseum bekamen wir jeder einen Audioguide, mit dem die Reiseführerin gehört werden konnte. Leider verstand man oft nicht viel, wenngleich die Eindrücke natürlich trotzdem überragend waren. Es wurden sehr viele Fotos geschossen. Ich allein machte schon über 120 Stück. Nach der Führung setzten wir den Plan unserer Lehrerin um: Wir tanzten den zuvor geübten Flashmobdance direkt vor der Kulisse des Kolosseums. Einigen war es zu peinlich, doch der Großteil tanzte mit. Wir wurden gefilmt, nicht nur von unseren Lehrern, sondern auch von einigen Italienern. Es bleibt also nur zu hoffen, dass wir uns nicht bald in einem Clip auf youtube wiederfinden.

Anschließend ging es weiter zur Fontana di Trevi, dem bekanntesten italienischen Brunnen aus der Barockzeit, der noch von einem original altrömischen Viadukt gespeist wird. Er wurde von dem berühmten Künstler Nicola Salvi gebaut. Unterwegs sahen wir noch das Italienische Nationalgebäude, den Altare della Patria, ein weißes Säulengebäude, welches aufgrund seines Aussehens im Volksmund die Schreibmaschine genannt wird. Am Trevi-Brunnen gab es sehr gutes, empfehlenswertes Eis. Jeder warf dort über seine linke Schulter eine Münze, da das Treffen des Brunnens bedeutet, dass man irgendwann einmal wieder nach Rom zurückkehren wird. Wir wollten noch zur Spanischen Treppe, doch die Zeit war zu knapp. Wir mussten zurück nach Hause. Unsere Lehrer waren von unserem Tempo nicht gerade begeistert; aber meiner Meinung nach muss man auch nicht nur von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hetzen, sondern man sollte sich auch manchmal etwas Zeit nehmen. Wir gingen also zuerst in den überfüllten Bus und stiegen dann in den überfüllten Zug um. Mit Klaustrophobie hat man hier eindeutig ein Problem. In Ladispoli ging es dann gleich weiter: Wir trafen uns alle bei einer Italienerin, um den 17. Geburtstag eines deutschen Schülers zu feiern. Er bekam eine große Torte und ein paar Kleinigkeiten. Und da Italiener eigentlich immer gut drauf sind, sind deren Partys auch ziemlich lustig. Wir kamen also wieder viel zu spät und hundemüde nach Hause. Und ich bin sicher: Morgen wird mir das Aufstehen noch schwerer fallen.

Today we woke up (too) early again and went to school. The getting up gets from day to day harder for us, because we always go to bed late and have to get out early. Even the Italians seem to be very tired. So as we all came pretty sleepy to school, our daily program started again: we sang with the band some songs for the performance, we continued painting the mural, we danced our flashmobdance and we acted the sketches. Furthermore we had an interesting lesson in which we compared the Italian, the German, the English and the Latin language on the basis of songs.

At 2 pm we finally went to Rome, to the colosseum. As we leaved the train station, it layed already in front of us. An impressive view. The approximately 2000 years old, famous symbol of Rome and also of the whole country. From that we all were suddenly awake. But although you only see a huge stonestadium, you can still feel in it something from the power of the old Roman Empire. This reminds you that everything is transient. Even the power of such a huge empire. And so maybe in 2000 years there will be other peoples who visit our ruins. In the colosseum we all got an audioguide, which we could use to listen to our guide. Unfortunately it was often hard to understand anything. But the expressions were of course nevertheless beautiful. We all took many photos. I alone took over 120. After the guideway, we made our teacher’s plan: we danced the flashmobdance in front of the colosseum. For some it was too embarassing, but most of us danced. We were filmed. And not only from the teachers. So we can only hope that we are not on a clip on youtube now.

Following we went to the Fontana di Trevi, the most acquainted Italian well from the baroque period. The water for this comes from an original Roman viaduct. The well was built by the famous artist Nicola Salvi. On the way we also saw the Italian national building, the Altare della Patria. A huge, white building that only consists of columns. And because of its figure the people name it the typewriter. At the Trevi-well, there is a very good and recommendable ice cream shop. We all ate ice cream there. Also everyone threw a coin over his left shoulder into the well. This means, that someday you will come back to Rome. We also wanted to visit the Spanish Steps, but there was not enough time. We had to go back home. Our teachers were not so happy about our tempo, but in my opinion, you don’t have to run only from sight to sight. I think sometimes it’s better to allow enough time. So first we all entered the overcrowded bus and then changed into the overcrowded train. In Ladispoli the program continued: we all met at the home of one Italian girl for to celebrate the seventeenth birthday of a German student. He got a huge cake and some little presents. And because Italians are always funny, their parties are also good. So we all came home very late. And I’m sure: tomorrow the getting up will be harder again.

Raphael Schenkel

 

Mittwoch,29.2.2012

Gestern sind wir alle mit Ausnahme des Mittagessens zu Hause in der Schule geblieben.
Morgens haben wir uns in der Aula getroffen und unsere Lieder geübt. Es hat Spaß gemacht und wir wurden auch besser. Danach haben wir uns in unseren Gruppen getroffen, um unsere Vorführungen wie die Sketche, die Tänze und weitere zu üben.
Am Mittag hatten wir ein Volleyball-Spiel. Ein italienisches Team hat das spannende Finale gegen ein deutsches Team gewonnen. Anschließend durften wir nach Hause gehen, um zu essen oder zu schlafen. Wir haben auch dringend etwas Zeit gebraucht, um uns auszuruhen.

Um halb drei sind wir alle wieder zur Schule gegangen und haben das Mural fertiggestellt, das schon am Morgen fast fertig war. Nun ist es sehr beeindruckend. Es zeigt das Motto unseres Austausches: Io sono Italiano - Ich bin deutsch - We are teenagers. Am Nachmittag haben wir unseren Auftritt geplant und unser Tanz- und Singprogramm geübt.

Zum Abendessen gingen wir alle in einen Pub und amüsierten uns gut beim Fußballschauen.

Yesterday we all stayed at school except going home for lunch.
In the morning we met in the aula and practised our songs. It was fun and we get better. Next we got together in our groups to train our performances like the sketches, dances and so on.
At midday we had a volleyball match. The Italian team won in an exiting final against one of the German teams. Then we were allowed to go home for having lunch or sleeping. We really needed some time to relax.

At 2:30 pm we all returned to school and finished the mural which was nearly finished in the morning. Now it’s very impressing. It shows the motto of the exchange: Io sono Italiano - Ich bin deutsch - We are teenagers. In the afternoon we planed our performance and prepared our dancing and singing program.

We all went to a pub for dinner and enjoyed our time watching a football game.

Georg Pflomm

 

Donnerstag,01.03.2012

Am Morgen mussten wir wieder früh aufstehen, denn die Schule begann wieder einmal um 8 Uhr für uns. In der Schule übten wir für unsere Performance: Wir sangen unsere Lieder und tanzten unseren Flashmobdance. Ich persönlich hingegen musste im Computerraum den Bericht eines anderen Schülers über den vorherigen Tag abtippen.

Doch um 14 Uhr war es dann soweit: Es ging zusammen mit den Italienern nach Rom. Wir hatten aber erst einmal einige Schwierigkeiten dorthin zu kommen, da die Züge unglücklicherweise streikten. So blieb uns nichts anderes übrig, als einen Reisebus zu nehmen. Doch schließlich erreichten wir unser Ziel: Das Forum Romanum.

Wir trafen wieder die Reiseführerin der vorigen Besichtigungen und los ging's. Das Forum Romanum ist erst einmal nur ein Haufen alter Gebäude, Säulen und Ruinen. Unsere Führerin erzählte uns einige Fakten und Geschichten. So befindet sich in einem der Gebäude beispielsweise das Grabmal Julius Caesars, wo seine Leiche verbrannt wurde. Ein anderes, zu einem Museum umfunktioniertes, war die Kurie, in der früher der römische Senat tagte. Auch sahen wir eine Rednerbühne, von der aus Cicero und dergleichen ihre Reden hielten, wie auch den Titusbogen, einen von Titus errichteten Triumphbogen über die Eroberung Israels.

Anschließend verließen wir das Forum Romanum und gingen zum Pantheon. Das Pantheon ist ein riesiger, für die Götter errichteter Tempel, der aber später in eine Kirche umfunktioniert wurde. Vorne stehen riesige Säulen, doch im Inneren ist es wie eine riesige Kuppel. Und das Besondere daran ist, dass mitten in der Kuppel ein acht Meter großes Loch ist, von dem der Regen nur aufgrund einiger darunter stehender Kerzen abgehalten wird. Nach dem Besuch des Pantheons war es schon ziemlich dunkel und wir waren sehr hungrig. Zum Glück gingen wir nun in ein Restaurant und aßen dort ein Menü mit vielen Gängen.

Schließlich ging es zurück nach Ladispoli. Der Zug fuhr wieder, da nur tagsüber gestreikt wurde.

In the morning we had to get up early, because school started at 8 o`clock. At school we practiced for our performance: we sang our songs and danced the flash mob dance. But I had to write down the day report of another student in computer room. But at 14 o`clock it was finally: we went together with the Italian students to Rome. First we had some problems, because unfortunately the platoon leaders were on strike. So we had to take a coach.

But then we arrived at our target: the Forum Romanum. We had a travel appellant, who showed us the forum. First it is just a couple of old buildings and ruins, but then the appellant told us stories and interesting information about the forum. One building was the place, where Julius Cäsar was killed and burned. One building, converted to a museum, was the room, where the Senat met. We also have seen the platform, where Cicero and the others kept talking. Later we left the forum and went to the Pantheon, a big temple. It was later a church. In its roof is an eight meter big hole. Into the church comes no rain, just because of the candles, which stand under it. After we had been in the Pantheon it was really dark and we were all hungry. We went to a restaurant. After eating we went back to Ladispoli – by train. We all were very tired of the exhausting day and we fell asleep very fast.

Raphael Schenkel, Maximilian Glauner

 


Freitag,2.3.2012

Am Vormittag gingen die Italiener zur Schule, während die Deutschen die Nekropole in Cerveteri besuchten. Es war sehr interessant und die Landschaft war wunderschön. In den Gräbern jedoch war es sehr heiß und stickig und es gab nicht viel Freiraum. Georg spielte eine Leiche, was er auch sehr überzeugend machte. Scherz, er war eine grauenhafte Leiche und bewegte sich die ganze Zeit. Er war einfach eine sehr glückliche tote Person.

Als wir nach Hause kamen, ruhten wir uns kurz aus, dann gingen wir zur Generalprobe. Diese war nicht besonders spannend, weil ständig was schief lief und es Stunden über Stunden dauerte, bevor wir schlussendlich fertig waren. Es war sehr lästig, dort zu stehen und zu warten und zu warten, bis es endlich fertig war. Das einzig Witzige war Marcos Performance als Sonne.

Am Abend gaben die Italiener eine Party, wohin die Eltern sehr viel von ihrem leckeren Essen brachten. Es war wirklich äußerst lecker und sehr viel. Die Schüler zeigten uns ein paar Tänze, die sie zu bestimmten Liedern tanzten, wie z.B. unserem „Fliegerlied“. Alles in allem war es ein sehr gelungener Tag.

In the morning the Italians went to school, while the Germans visited the necropolis of Cerveteri. It was very interesting and the landscape was very beautiful. Inside the graves it was very hot and stuffy and there wasn’t much space to move. George played a corpse, which he did very convincing. Joke, he was awful and all the time moving. He was just a very happy dead person.

When we returned home we relaxed for a short time at home, then we went to the final rehearsal. This wasn’t really exciting because a lot went wrong and it took hours and hours before we finally finished. It was very annoying to stand there and wait and wait until it was finished. The only funny thing was Marco in his performance as the sun.

In the evening the Italians gave a party, where the parents brought a lot of their delicious food. It was very tasty and really a lot. The students showed us a lot of dances they danced to special songs, like our “Fliegerlied”. All in all it was a great day.

Karolina Borecki

 

 

Samstag,3.3.2012

Dieser Tag war der erste, an dem wir etwas länger schlafen konnten. Einige von uns trafen sich um 10 Uhr am Strand. Dann gingen wir Fußball spielen. Nach eineinhalb Stunden gingen wir wieder nach Hause, um Mittag zu essen.

Um 16 Uhr trafen wir uns vor dem Kino wieder. Wir gingen Eis essen und dann zur aula polifunzionale, wo die Performance stattfand. Wir haben alles vorbereitet, was vorzubereiten war, zum Beispiel stellten wir die Stühle an ihre Plätze. Dann kamen auch schon die Eltern und die Performance begann. Wir tanzten, sangen, schauspielerten und hatten eine Menge Spaß. Nach der Performance räumten wir auf und gingen nach Hause, um zum letzten Mal in Italien ins Bett zu gehen.

This day was the first day we could sleep a bit longer. Some of us met at 10 o’clock at the beach. Then we went playing soccer. After one and a half hour we went home again to have lunch.

At 4 pm we met again in front of the cinema. We ate some ice-cream and went to the aula polifunzionale, where the performance should take place. We prepared everything we had to prepare, for example put the chairs on their place. And then the parents arrived already and the performance began. We danced, sang, acted and had a lot of fun. After the performance we tidied up and went home to go to bed – the last time in Italy.

Silas Wochele

 

 

Sonntag,4.3.2012

Heute, am letzten Tag des Aufenthaltes in Ladispoli, trafen sich noch einmal alle Schüler des Projektes am Strand. Dort wurden noch einige wichtige Dinge besprochen. Die Stimmung war gedrückt, da alle wussten, dass heute der Abschied stattfand. Trotzdem wollte jeder diesen Tag genießen und deshalb gingen wir Eis essen. Um ca. 12.30 fuhr jeder mit seiner Gastfamilie in Richtung Flughafen Rom. Da es bei einigen kein Mittagessen gab, verabredeten sich einige für ein gemeinsames Essen im McDonald’s. Nach der kleinen Stärkung ging es dann zum eigentlichen Treffpunkt dem Flughafen. Dort angekommen mussten wir uns leider verabschieden. Es wurden einige Tränen vergossen, bis dann einer auf die tolle Idee kam, unseren Flashmob-Tanz, welchen wir auch vor dem Kollosseum aufgeführt hatten, zu tanzen. Als dieser Tanz schließlich durchgeführt wurde, filmten und beklatschten uns viele. Danach wurde noch ein Gruppenfoto geschossen, bis wir uns in Richtung Flugzeug begaben. Der Flug dauerte 1 h 45 min, bis wir am Flughafen Stuttgart eintrafen. Kurze Zeit später holte uns ein Bus des Busunternehmens Binder ab und brachte uns nach Pforzheim. Als wir am Turnplatz nahe des Theodor-Heuss-Gymnasiums eintrafen, wurden wir schon erwartet. Jeder einzelne wurde dann von seinen Eltern nach Hause gebracht. Eine schlechte Nachricht bekamen wir noch auf den Weg. Sie lautete, dass jeder am Montag trotz Erschöpfung am Unterricht teilnehmen musste.

Nach einem langen Tag waren wir nun wieder in unserer Heimat und konnten uns wie auf die Reise nach Ladispoli auf die Ankunft der Italiener in Pforzheim freuen.

Today, on the last day of our trip to Ladispoli all the students of the project met on the beach. There were still some important things to discuss. The mood was depressed because everyone knew that now the Germans had to depart. Nevertheless we all wanted to enjoy this day and so we went to eat ice cream. Around 12.30 each student went with his host family to the airport of Rome. Since there was no lunch for some of us, they met the others for a meal at McDonald's. After a small refreshment, we went to the actual meeting place: the airport. Arrived there, we unfortunately had to say goodbye. There were some tears until someone had the great idea to dance our flash mob dance, which we also danced in front of the Coliseum. As we finally performed this dance, we were filmed, and many applauded us. After that, some parents took a group photo before we went towards the plane. The flight lasted 1 h 45 min until we arrived at the airport in Stuttgart. A few minutes later, a bus from the bus company Binder picked us up and brought us to Pforzheim. When we arrived at the Turnplatz near the Theodor-Heuss-Gymnasium we were already expected. Each individual was then taken to his parents' home. On the road we got the bad news: Everyone had to appear at school next Monday.

After a long day, we were now back in our home and could look forward to the arrival of the Italians in Pforzheim.

Jan Sigrist